ZAHLEN
Laut der Kenya Demographic and Health Survey (KDHS) 2022 sind rund 15 % der Frauen zwischen 15 und 49 Jahren in Kenia von der weiblichen Genitalverstümmelung/-beschneidung (FGM/C) betroffen. Damit ist die Zahl in den vergangenen Jahren deutlich zurückgegangen. 2014 lag die Prävalenz noch bei 21 %. Dennoch bestehen große regionale Unterschiede, und in einigen Communities ist FGM/C weiterhin tief verankert.
Besonders hohe Prävalenzen zeigen sich in den Counties Wajir (97,2 %), Mandera (95,9 %), Marsabit (83,0 %), Garissa (82,5 %), Kisii (77,3 %), Samburu (75,6 %), Nyamira (74,7 %), Isiolo (66,0 %) und Tana River (60,1 %). Auch innerhalb einzelner ethnischer Gruppen sind die Zahlen weiterhin hoch, darunter die Somali, Pokot, Kuria und Maasai Communities.